Barfen

 

Wie oft am Tag wird gefüttert?
Generelle (allgemeingültige) Aussagen hierzu sind fast unmöglich zu bewerkstelligen. Bei Welpen kann man zwar davon ausgehen, dass man 3x täglich füttert, jedoch ändern sich die Bedürfnisse des Tieres rapide und spätestens dann sollte man sich mit dem Thema Fütterung genauer beschäftigen.

Bei jedem Tier gibt es Unterschiede und die gilt es zu beachten. Zu dem Thema gibt es verschiedene Lösungsansätze. Um eine passende Aussage ihr Tier betreffend tätigen zu können, empfehlen wir Ihnen ein kostenloses telefonisches BARF Beratungsgespräch mit einem unserer BARF Experten.

Bitte beachten Sie: Erst mit einer Sorte Tier (Fleisch) anfangen und diese Sorte (z.B. Rind) dann mindestens 14 Tage lang nehmen. Nach dieser Zeit dann langsam alle anderen Sorten (nach und nach) testen.

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Wenn man alles füttert, auch  dann hat der Hund dadurch schon alles was er benötigt. Damit ein Hund älter wird als sein Vorfahre der Wolf, kommt dazu noch frisch püriertes Gemüse, sowie Öl und Mineralienpulver ohne Bierhefe (oder wahlweise Grünlippmuschelpulver für die Gelenke).


All dies jedoch nur im Rahmen einer Kur verabreichen (Kurweise), was bedeutet, man sollte es immer nur für einen Monat anwenden. Nach dieser Zeit ggf. wieder gut verschließen und entsprechend lagern.

Nun kann wieder etwas anderes verabreicht werden, wie z.B. Kollagenpulver, dass sehr gut ist für Haut, Haar, Gelenke, Krallen und Zähne.

Pansen und Blättermagen – Anmerkungen

  • Pansen: Magen – Das sog. Lab sorgt für einen intensiven Geruch nach stinkendem Käse.
  • Blättermagen: Magen vom Wiederkäuer – Alles enthalten was verdaut wurde. Der Geruch ähnelt dem von Kuhfladen.

Auch die angewendeten Öle sollten immer wieder gewechselt werden. Wenn eine Flasche Öl verbraucht wurde, sollte man deshalb direkt eine andere Sorte Öl nehmen, denn jede Sorte hat Ihre ganz speziellen Vorteile und Eigenschaften.

Dorschlebertran besitzt viel Vitamin D, welches beispielsweise gut für die Knochen ist. Für Haut und Fell verwendet man gern Lachsöl, während das beliebte Hanföl ausgezeichnet für das Immunsystem ist.

Warum nur „Kurweise“ (1 Monat) anwenden und dann unbedingt pausieren?
Ein Hund entwickelt relativ schnell eine Resistenz gegen Zusätze (Artikel), deren Anwendung zeitlich zu lang (länger als 1 Monat) durchgeführt wird. Dadurch reduziert sich die gewünschte Wirkung auf ein Minimum.

Ihr Hund hat eine entzündete Bauchspeicheldrüse?

Dann bitte nur tierische Öle geben (keine pflanzlichen!), sowie hochwertiges mageres Muskelfleisch füttern. Hierfür eignen sich z.B. Pferdegulasch oder auch Rehgulasch.

Bei Gemüse sollten Sie möglichst milde Sorten nehmen, die vor allem keine Blähungen verursachen (also kein Kohl – Ausnahme: Brokkoli). Gemüse-Sorten wie Möhren, Spinat, rote Bete oder Butterkürbis sind eine gute Wahl.

Obst sollten Sie hingegen weglassen, denn es enthält viel Zucker und Säure, wovon Hunde wiederum Sodbrennen bekommen. Hunde zeigen dies, indem Sie viel Gras fressen, schlucken oder schmatzen. Dagegen hilft beispielsweise „Luvos Heilerde gegen Sodbrennen„.

Geben Sie eine Woche lang jeden Abend einen Teelöffel davon in bzw. zwischen das Futterfleisch. Auf keinen Fall länger als eine Woche verabreichen, weil es sonst zu Verdauungsproblemen führen kann, aufgrund einer Neutralisation der Magensäure.

Sollte Ihr Hund nach dieser einen Woche immer noch an Sodbrennen leiden, sollte recherchiert werden, was dafür ursächlich ist.

Sodbrennen beim Hund – Ursache finden

Hierfür sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  1. Bekommt er zu viele Leckerlis oder Trockenkauartikel?
  2. Bekommt er etwas „vom Tisch“ wie z.B. Leberwurstbrot?
  3. Könnte Obst die Ursache sein? (Säure & Zucker)
  4. Bekommt er evt. Getreidehaltiges Futter?
  5. Sind Kinder im Haus, die Ihre nicht aufgegessenen Kekse verfüttern?

 

Hund mit Magen-Darm Problemen

Bekommt Ihr Hund einmal Magen/Darm Probleme, dann füttern Sie bitte keinen Reis, denn Reis entwässert den Körper und ein Hund mit Magen-Darm Problemen ist sowieso oftmals schon dehydriert.

Stattdessen sollten Sie lieber Kartoffeln in einem separaten Topf (für mindestens 30 Minuten) kochen. Danach stampfen Sie die Kartoffeln und mischen Sie unter gekochtes Hühnerfleisch.

Ergänzend dazu können Sie die „Morosche Möhrensuppe“ kochen. Das Rezept hierfür lege ich Ihnen sehr gern zu Ihrer Bestellung bei. Das Pulver aus Ulmenrinde funktioniert hier auch gut. Eine Beschreibung hierzu lege ich selbstverständlich auch gern zu Ihrer Bestellung bei.

Hund im Wachstum – Tipps zur Fütterung

Ist Ihr Hund im Wachstum, dann sparsam Muskelfleisch und Innereien füttern, weil diese Fleischsorten viel Eiweiß (Proteine) beinhalten. Dadurch wächst Ihr Hund unter Umständen zu schnell und die Knochen kommen nicht hinterher.

Die Knochenkrankheit „HD“ kann zwar vererbt werden, man kann sich diese Krankheit auch anfüttern. Das heißt, auch wenn Blättermägen und Pansen sehr geruchsintensiv sind, bitte füttern, weil dort kaum Proteine drin sind.

Statt einem Fasten-Tag (vom Gesetzt nicht mehr erlaubt) lieber einen Blättermagen-Tag oder Pansen-Tag einlegen, belastet den Körper nicht und der Hund wird sowohl glücklich als auch satt.

Noch ein paar Worte zum Thema: Kalzium Bedarf

Verträgt Ihr Hund Knochen?

Wenn ja, weiche Knochen füttern, z.B. Kalbsrippen, falls Ihr Hund keinen Knochen verträgt dann Knochenmehl nehmen. Eierschalen Mehl und Algenkalk als Kalziumquelle nur 1-2x die Woche füttern, neutralisiert zu sehr die Magensäure.